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Donnerstag, 15. März 2018

Auf Glückssuche - meine ersten 30 Tage - Fazit

Nun ist es also so weit! Es sind tatsächlich schon 30 Tage meines Glücksprojekts um. Die Zeit verging wie im Flug und manchmal hing mir die Zeit tatsächlich etwas im Nacken. Heute möchte ich euch von meinen Fortschritten berichten und davon, was ich von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe, umsetzen konnte. Außerdem werde ich am Ende des Posts eine Liste mit neuen Dingen für die nächsten 30 Tage machen.

1. Mehr Bewegung!
Das Thema Bewegung hat in den ersten 30 Tagen eigentlich gut geklappt. Es gibt hier und da Dinge, die noch verbesserungswürdig sind, aber davon erzähle ich euch gleich. Ich habe tatsächlich an den meisten Tagen des Monats den Schrittzähler getragen und festgestellt, dass ich mich weniger bewege, als ich immer dachte. Auch an Tagen, an denen ich dachte, dass ich viel gegangen und sogar in der Mittagspause raus bin, schaffte ich es meist auf maximal 7.000-8.000 Schritte. Nur zwei Mal habe ich es in der Zeit auf mehr als 10.000 Schritte geschafft - und wie war das noch? Diese Anzahl ist am besten? Naja, jedenfalls hat es zwei Mal geklappt mit 10.000 Schritten und zwar an Tagen, an denen abends der Tanzkurs war. Was lernen wir daraus? Tanzen tut mir und meiner Bewegung gut! Hätte mir einer vor ein paar Jahren gesagt, dass wir mal Standardtanzen würden, das hätte ich nicht geglaubt. Ich habe aber insgesamt viel mehr drauf geachtet, mich zu bewegen. Bei der Arbeit gibt es in meiner Etage einen Fahrstuhl und eine Treppe und während ich früher öfter Fahrstuhl fuhr, bin ich in den letzten 30 Tagen nur Treppe gelaufen. Auch kleine Schritte führen ans Ziel, oder?

2. Ballast abwerfen Eins steht fest: Ich habe Ballast abgeworfen und ich merke immer wieder, wie gut mir das tut! Man sollte sich von Zeit zu Zeit manchmal vielleicht einfach bewusst machen, was im Leben einen gerade belastet und seien es auch nur materielle Dinge oder Kleinigkeiten. Sich davon zu befreien, tut SO gut! Das mit dem 10-Minuten-Timer am Abend zum Aufräumen hat so mittel geklappt. Aber ich lege mir jeden Abend Kleidung für den nächsten Tag raus und gehe nie ins Bett, wenn totales Chaos herrscht. Der Kleiderschrank musste ebenfalls dran glauben! Nach meinem letzten Post erreichte mich eine Mail von einer lieben Leserin und Internetfreundin, die mir eine spannende Aufräummethode, die Konmari-Methode vorstellte. Das schaue ich mir auf jeden Fall vorm nächsten Aufräumen nochmal genauer an!

3. Aufgeschobenes erledigen Kommen wir nun zu dem Punkt, der meine letzten 30 Tage am stärksten beeinflusst hat: Ich nahm mir vor 30 Tagen vor, einige der Dinge, die ich zu lange aufschob, zu erledigen. Was ich davon geschafft habe? Ich kann selbst kaum glauben, wie gut das geklappt hat und freue mich schon jetzt neue Dinge aufzuschreiben, die ich in den nächsten 30 Tagen erledigen möchte.



1. Gehe zur Zahnreinigung beim Zahnarzt

Habe ich erledigt und war vorher sogar kurz zur Kontrolle - alles in Ordnung. Zahnreinigungsfrau und ich verstehen uns so gut, dass wir vor der Behandlung zwanzig Minuten über Hochzeiten quatschten und danach war auch die Behandlung viel weniger schlimm, als ich zuvor dachte und hinterher war ich so motiviert, dass ich mir gleich für Juli einen neuen Kontrolltermin machte und mich einfach viel besser fühlte!

2. Informiere dich bezüglich einer Patenschaft

Habe ich mir jahrelang immer wieder vorgenommen und nun endlich gemacht. Gelandet bin ich am Ende bei Plan International, weil mir die Projekte und das Konzept am besten gefiel. Ich habe mich schließlich nicht nur informiert, sondern auch eine Patenschaft übernommen. Man kann sich entweder ein Kind zuteilen lassen oder man entscheidet sich für ein Land und kann, wenn man will, auch aussuchen, ob man ein Mädchen oder einen Jungen als "Patenkind" möchte. Anschließend ist es auch möglich, über das Büro von Plan, Briefe oder Geschenke zu senden. Manche Paten haben auch schon "ihre" Kinder besucht, das ist also möglich. Nun sind wir also für unter 30€ im Monat Paten eines kleinen Mädchens.

3. Lies endlich konstant im Alltag!
Ich habe im Februar insgesamt sechs Bücher gelesen. Wenn ich den Urlaub Anfang Februar vor meinem Projekt abziehe, bleiben in den zwei Wochen innerhalb meines Projekts immer noch zwei Bücher übrig. Ich habe es tatsächlich geschafft im Alltag konstant zu lesen, habe abends den Fernseher ausgelassen, bin früher ins Bett mit einem Buch als Begleiter und habe einfach gelesen.
Die zweiten beiden Wochen von Anfang März bis heute habe ich leider wieder eine kleine Leseflaute.  Allerdings habe ich seit drei Tagen wieder jeden Abend gelesen. Außerdem höre ich zur Zeit im Auto ein Hörbuch, das ich wohl bald schaffen werde, so viel, wie ich im Moment fahren muss. Ein super Tipp gegen Leseflauten für mich ist übrigens, (ungekürzte) Hörbücher hören und Zuhause das Buch weiterlesen. Meistens klappt es so!

4. Erteile J. eine Kontovollmacht
Auch das habe ich gemacht! J. muss jetzt nur noch ihre Identität bestätigen und dann ist die Kontovollmacht offiziell. Und wir sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben endlich beide eine Patientenverfügung ausgefüllt. Zu finden war ein Vordruck bei der Ärtzekammer Niedersachsen - wir haben das so lange vor uns hingeschoben, weil es natürlich Themen sind, vor denen man große Angst hat, mit denen man sich lieber nicht beschäftigen will, aber besser als dieses "Hätten wir nur.." ist es doch, die Dinge in Angriff zu nehmen. Ich werde mit meinem Hausarzt noch einmal final über den Ausdruck sprechen und die Verfügung dann auch beim Hausarzt hinterlegen. Man sollte die alle paar Jahre mal aktualisieren, damit klar wird, dass es auch noch aktueller Wille ist, aber auch das dürfte kein Problem darstellen, oder?

5. Setze dich mit deiner Nähmaschine auseinander!
Bei diesem Punkt war ich mir lange Zeit nicht sicher, ob ich ihn erfüllen könnte. Und so richtig zufrieden war ich eigentlich mit meiner Leistung in diesem Punkt auch nicht. Allerdings traf ich mich dann am vorletzten Abend vor Ende des Projekts mit meiner Mama, die mich in die "Welt der Nähmaschine" einführte. Ich habe einfach keine Geduld mir das selbst oder anhand von Büchern beizubringen. Ich kann heute sogar ein miniminikleines Ergebnis zeigen: Ich habe mir meinen eigenen Einkaufsbeutel genäht. Er ist absolut nicht perfekt. Aber er ist MEIN kleiner Beutel. Ich werde auf jeden Fall bald ein richtiges Projekt anfangen und habe mir auch schon ein Schnittmuster rausgesucht, das ich mal ausprobieren möchte. Dafür, dass ich lange dachte, ich würde es in den 30 Tagen nicht schaffen, bin ich super happy!

Meine erste eigene Einkaufstasche - juhu!
5. Führe ein Glückstagebuch!
Dieser Punkt hätte besser klappen können und ich könnte durchaus noch mehr schöne Momente aufschreiben. Allerdings habe ich endlich wieder angefangen ganz viele Dinge in meinem Notizbuch zu dokumentieren und werde das auf jeden Fall fortführen. Eins meiner 30-Tage-Highligts, war zum Beispiel meine Frau, die mir am Abend des Notdienstes zwei Limonaden, drei Süßigkeitentüten und eine wunderschöne Karte Zuhause ließ, damit ich mich weniger alleine fühlte, wenn ich das erste Mal  nach sehr langer Zeit alleine hier schlafen musste. Oder die Oma meiner Lieben, die mir heute am Telefon sagte: "Und wie ich mich auf meine Geburtstagsfeier freue, dann siehst du erst einmal wie groß unsere Familie eigentlich ist." - Pure Liebe für meine Herzmenschen. Und ich nehme mir fest vor, mehr dieser Momente aufzuschreiben, weil sie geraten ja doch manchmal in Vergessenheit und dafür gibt es viel zu viele besondere Momente!

30-Tage-Glückprojekt Teil 2 - 15.03. - 14.04.2018
Weil es so schön und vor allem motivierend war, soll es gleich weitergehen!



#1. Mache einen Termin beim Hautarzt

Seit Jahren rede ich davon meine Leberflecke mal kontrollieren zu lassen, denn während mir Freundinnen erzählen, dass sie das seit Jahren immer mal wieder tun, habe ich das noch nie im Leben gemacht. Nun bin ich also an der Reihe und werde mir in den nächsten 30 Tagen einen Termin machen.

#2. Mache Pasta selbst
Seit langer Zeit nehme ich mir immer mal wieder vor meine Leibspeise, Pasta! Pasta! Pasta!, selbst zu machen. Hier lege ich mich noch nicht fest, vielleicht werden es auch Ravioli oder so, aber ich werde in den nächsten 30 Tagen einmal irgendeine Art von Pasta selbst machen.

#3. Befreie den Balkon von Pflanzenmüll und kaputtem Pavillon
Die starken Stürme zum Ende des letzten Jahres und zu Anfang diesen Jahres haben es mit unserem Balkon nicht so gut gemeint. Wir hatten ein feststehenden Pavillon, bei dem man wie bei einer Jalousie ein Dach auffahren konnte. Leider hat der letzte Sturm dieses Pavillon völlig zerstört und seitdem liegen die Metallstangen verbogen auf dem Balkon. So sehr, dass man diese nicht mehr auseinander schrauben kann. Dementsprechend muss da größerer Aufwand her. Aber den werden wir (hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich!) in Angriff
nehmen und unseren Balkon vom Kaputten befreien, damit bald wieder gegärtnert werden kann.

#4. Führe dein Notizbuch fort 
Endlich habe ich wieder begonnen alles aus dem Leben zu notieren - Geschenkideen, geschaute Filme, 101 in 1001-Liste - alles an einem Ort und das möchte ich in diesem Monat fortführen. Wollt ihr davon gern ein paar Seiten sehen?

#5. Mache vier Mal Sport!
Egal ob Yoga, Workouts, Schwimmen oder Joggen - Hauptsache jede Woche einmal irgendwas. Und auch hier sind wir am Ende der aktuellen Liste und bei dem Punkt angekommen, bei dem ich die größte Herausforderung sehe. Sonst mache ich gar nichts, null, nada. Also ist viermal schon 400% mehr Sport als sonst. Warten wir mal ab.

Ich werde euch am 14. April berichten, was aus meinen Vorhaben geworden ist!
Habt ihr euch auch wieder etwas vorgenommen?
Schreibt mir gerne hier oder per Mail an Lisa (at) zeitunsereslesens.de
Alles Liebe, eure Lisa

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